Klar einschätzen. Schnell handeln.
Bestimmte Beschwerden am Auge erfordern eine schnelle ärztliche Abklärung. Plötzliche Veränderungen des Sehens oder akute Schmerzen sollten ernst genommen und fachärztlich beurteilt werden. Eine schnelle Einschätzung hilft dabei, Risiken einzuordnen und das weitere Vorgehen gezielt festzulegen. Bei akuten Veränderungen oder Schmerzen bieten wir Ihnen eine Akutsprechstunde, um dringliche Beschwerden zeitnah zu beurteilen und – falls erforderlich – die weitere Versorgung einzuleiten.
Vorgehen bei augenärztlichen Notfällen und akuten Beschwerden
In der Akutsprechstunde erfolgt eine strukturierte Untersuchung mit dem Ziel, behandlungsbedürftige Veränderungen zuverlässig zu erkennen. Je nach Befund ergeben sich unterschiedliche weitere Schritte:
- augenärztliche Behandlung in der Praxis
- kurzfristige Verlaufskontrolle
- Zuweisung zur stationären Versorgung, wenn eine weiterführende Diagnostik oder Behandlung erforderlich ist
Eine zeitnahe Vorstellung ist unter anderem sinnvoll bei:
- Plötzlich aufgetretenen Sehstörungen
- Schmerzen oder starker Rötung der Augen
- Wahrnehmung von Lichtblitzen, Rußregen oder Schatten
Durch eine schnelle Untersuchung können wir einschätzen, ob eine ambulante Behandlung ausreichend ist oder eine weiterführende Versorgung notwendig wird.
Unser Vorgehen in 3 Schritten
1. EINSCHÄTZUNG
Möchten Sie die Akutsprechstunde in Anspruch nehmen, bitten wir Sie, dass Sie sich vorab kurz telefonisch melden. So lässt sich klären, ob eine zeitnahe Vorstellung notwendig ist.
2. UNTERSUCHUNG
In der Akutsprechstunde führen wir eine gezielte augenärztliche Untersuchung durch, um Ihre Beschwerden medizinisch klar einordnen zu können.
3. WEITERES VORGEHEN
Auf Basis der Befunde empfehlen wir die nächsten Schritte, etwa eine Behandlung in der Praxis oder eine Verlaufskontrolle. Falls erforderlich, veranlassen wir die Weiterleitung zur stationären Versorgung.

